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13. August 2014


Das erste Bild von Adele und ihren E-Welpen, kurz nach der Geburt.

18. August 2014

Am Tag "5" ihres Erdendaseins bringen alle E-Kobolde mindestens ein Pfund (500 Gramm) auf die Waage, der schwarze Monti hat sogar schon die 600-Gramm-Marke hinter sich gelassen. Bald passen sie nicht mehr in die Dependance ihrer Wurfkiste, so gut werden sie von ihrer Mutter Adele genährt.


Wenigstens einmal am Tag müssen die E-Welpen umziehen. Während sie in ihrer Dependance, auf einer Wärmflasche ausharren, wird ihre Wurfkiste gereinigt und neu mit Decken ausgelegt. Bisher fühlten sie sich hier sichtlich wohl, aber demnächst sind sie zu groß für diesen Zweitwohnsitz. Dann muß der Nächste wenigstens drei Nummern größer werden.

24. August 2014

In der Kobold-Wurfkiste wird wieder geknurrt und gebellt - zu Übungszwecken. Die Stimmlagen der sechs E-Welpen sind noch etwas fiepsig, aber die eindrucksvoll tiefen Töne - so wie bei Mutter Adele - kommen eben erst etwas später. Adele und ihren Welpen geht es gut! Adele hat von ihrem Normalgewicht kaum etwas eingebüßt und hat dennoch allen ermöglicht, in den letzten elf Tagen ihr Geburtsgewicht zu verdoppeln. Der Zeiger der Waage geht deutlich über die 800-Gramm-Marke, bei den beiden schwarzen Rüden Mister Phi und Monty rutscht er sogar über die 900 Gramm-Marke.  


Umso mehr sie wachsen, umso schwieriger wird es für die E-Kobolde zwischen Adeles Beinen die ergiebigste Milchquelle zu finden. Aber da sich Adele am Tag oft in der Wurfkiste anbietet, haben alle die Chance zuzunehmen.

27. August 2014

Sie wachsen und wachsen. Adeles E-Welpen wiegen inzwischen alle über ein Kilo. Einige haben bereits ihre Augen geöffnet - können wohl aber noch nicht wirklich sehen. Mit dem heutigen 14. Tag begann für sie ein Stück Ernst des Lebens: Sie mußten sich an ihren Vorderfüssen die Krallenspitzen beschneiden lassen, damit sie beim Milchtritt die Gesäuge ihrer Mutter nicht verletzen. Morgen steht ihnen die erste Wurmkur bevor - wie scheußlich! Adele frißt und frißt, um für ihre Welpen reichlich Milch bereithalten zu können. Allen sechs E-Kobolden sind gut zurecht, stellte jüngst der Tierarzt bei einem Welpenkistenbesuch fest. Sie schlafen sich mit kugelrunden Bäuchen groß.


Die E-Kobolde zuckten nicht, als ihnen nacheinander die Krallenspitzen an ihren Vorderfüssen abgeknippst wurden. 48 kleine Spitzen wurden gekappt, um das mütterliche Gesäuge zu schonen.

31.August 2014

Adeles E-Kobolde haben jetzt alle Sinne beisammen! Sie können riechen, sehen, hören - und laufen. Sie üben sich schon als Wachhunde: Kommt jemand nachts die Treppe herunter, bellt der eine oder andere bereits! Sie können sich erst seit zwei Tagen auf ihren Beinchen halten - schon hat der erste den ersten Ausbruchsversuch hinter sich. Damit hatte so schnell niemand gerechnet, also mußte eilens die Absperrung zur Wurfkiste erhöht werden.


Mister Phi hat als erster die Barriere  der Welpenkiste überwunden. Dabei konnte er sich vorgestern noch gar nicht richtig auf den Beinen halten. Das Koboldrudel ist gewarnt, hat die Hürde sofort erhöht. Die E-Kobolde scheinen besonders schnell in ihrer Entwicklung zu sein.

6. September 2014

Die E-Kobolde haben ihren Auslauf erobert. Er ist nun der Spielplatz der Sechserbande - und zugleich der Ort, der geeignet ist, die Wurfkiste sauber zu halten. Mutter Adele ist natürlich auch hier immer willkommen, wenn sie ihre Milchbar anbietet. Aber inzwischen schätzen sie auch Welpenbrei, Industriemilch - und besonders die allabendliche Portion Tartar (es dürfte jedesmal mehr sein). Meine E-Enkel haben auch nichts dagegen, wenn ich gelegentlich vorbei komme und ihre kleinen Hintern putze. Es sind sehr aufgeschlossene kleine Schapendoezen, die auch die ersten Besucher nervenstark willkommen hießen.


Beim Welpenbrei können kleine Kobolde wunderbar herumschmieren. Er sättigt, aber alles was im Fell hängen bleibt, klebt wie Leim. Also folgt nach dem Essen der Waschlappen zur Spurenbeseitigung. Diesen Vorgang und die anschließende Abtrocknung lassen sie fröhlich über sich ergehen. Auf dem Bild wird Höschen entkleistert, links nimmt Edana großen Anteil, während Mister Phi (rechts) auf seine Abreibung wartet.


Ein Bild für das Poesie-Album: Höschen schmust mit Mister Phi. Aber es geht gelegentlich beim Spielen auch rauher zu.

14. September 2014


Die E-Koboldbande kann bereits selbstständig Nahrung aufnehmen.

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter den E-Kobolden. Zur zweiten Wurmkur wurden sie wieder einmal gewogen. Alle brachten über zwei Kilogramm auf die Waage. Es folgte besagte Entwurmung. Die kleinen krummen Beine wurden immer gerader. Aufgrund dessen mußten sie täglich neu das Laufen lernen, bewegen sich inzwischen aber recht sicher fort. In ihren kleinen Mäulern wuchsen die Milchzähne heran. Die Spitzen sind schon deutlich spürbar, was beim einen oder anderen Raufen zu deutlich spitzem Quietschen führt. Aber sie lernten auch schon das selbstständige Fressen und Trinken aus der Schale. Und nach drei Tagen Flurerforschung schafften sie den Weg in den Garten, wollen diesen nun täglich mehrmals genießen. Schließlich waren da noch die vielen Besucher, die sie unerschrocken freundlich begrüßten - ganz schapendoes-like.


In der sicheren Obhut von Mutter Adele (und deren Milchbar) zogen die E-Welpen ohne größere Verzögerungen durch den  Blumentopf-kanal in den Garten, in den sie nun mehrmals am Tag - ohne mütterliche Escorte - hinein streben.

18. September 2014


Raufereien zwischen den Geschwistern gehören zum Freiluft-Amüsement der E-Kobolde dazu. Wohl dem, der bloß Zuschauer seien darf, denn der vorsichtige Umgang mit den spitzen Zähnen muß erst noch erlernt werden.

Von morgens bis abends, von Schlaf- und Fresspausen abgesehen, möchte die E-Kobolde am liebsten in "freier Wildbahn" (eingezäunter Garten) sein. Unerschrocken gehen sie an alles heran, was für sie neu ist - und beißen erst einmal hinein, egal ob es Pflanzen sind, Gummispielzeug, bunte Flatterbänder oder der dunkle Tunnel. Letzteren durchquerten die Erste mutig und die anderen folgten ihr. Ja, es war das einzige Mädchen in der E-Koboldbande, die den Anfang machte. "Wir haben ihr als Kavaliere nur den Vortritt gelassen", winkten die Jungs ab. Aber auch bei Raufereien weiß sich Edana zu behaupten, das muß selbst der große schwarze Monty eingestehen. - Es ist Zwetschenzeit. Meine Leute sind den ganzen Tag damit beschäftigt, das Obst rechtzeitig einzusammeln, bevor einer der Welpen an einer der Früchte nascht - wegen der Durchfallgefahr.

Das einzige Mädchen der E-Kolboldbande, Edana, erforschte als erste den dunklen Tunnel bis zum anderen Ende, die Jungs folgten ihr. Damit haben sie sich ein tolles Spielgerät erschlossen, das ihnen in den nächsten Wochen viel vergnügte Abwechselung bieten wird, sobald sie dessen Möglichkeiten kennen gelernt haben.

28. September 2014

Ich ahne inzwischen, warum wir Schapendoezen im Erwachsenenalter das Raufen mit Artgenossen möglichst ablehnen, stattdessen friedliche Laufspiele bevorzugen: Raufereien hatten wir in unserer Kindheit mit unseren Geschwistern genug für das ganze Leben! Es war mir schon bei meinen eigenen Würfen aufgefallen, wie rauhbeinig die Welpen miteinander umgehen. Aber Adeles E-Nachwuchs zelebriert täglich ein Kampfhundetraining. Egal, was für neue Spielangebote hinzukommen, es wird um alles gerungen: Im Bällebad, im Tunnel, im Zelt oder in der Sandkiste, wo zwei oder mehrere Geschwister gleichzeitig sind, muß gerauft und gekniffen werden. Allerdings geht es im Moment in der "Badewanne" noch friedlich zu, aber das liegt eher daran, daß sich Edana bisher als einzige in das Wasser traut. Kurz, zur Zeit wird bei uns viel geknurrt, mit nadelspitzen Zähnen in Ohren oder Schwänze gezwickt. Aber abends liegen sie einträchtig aneinander gekuschelt und schlafen. Trotz aller Raufereien - allen geht es gut!


Die E-Kobolde üben das Graben im Sand, wer stört, wird angegriffen.


Niemand klaut mir einen von den hundert Bällen, ist das klar!


Edana trainiert für ihre neue Heimat - die Ostsee und niemand macht ihr bisher die Badewanne streitig - was sie, glaube ich, bedauert.

5. Oktober 2014


Fotoshooting: Zwiesprache zwischen Model und Fotografen. Ganz sicher wollte Emil nichts über die technische Leistungsfähigkeit von Uwes Kamera wissen - auch wenn es so aussieht.

Unbekümmert freundlich begrüssen die E-Kobolde die vielen Besucher, die in den letzten Tagen in ihren Garten kamen. Sie ließen sich auf den Arm nehmen, beschmusen und führten auch ihre Milchzahngebisse vor, egal ob es gewünscht wurde oder nicht. - Heute lernten sie mit dem Auto mit zu fahren. In der nächsten Woche besucht sie der Tierarzt, untersucht sie, ob sie gesund sind. Dann impft und chipt er sie. Einen Tag später müssen sie sich den strengen Augen der IGS-Zuchtwartin stellen und abtasten lassen, ob ihr Körperbau den Zuchtzielen der Schapendoezen entspricht. Die Ergebnisse werden genau dokumentiert und beurkundet. - Am kommenden Sonntag reist Edana zu ihrer Halbschwester Deike an die Ostsee und Egon Henry zu seinem neuen Rudel in die Nähe von Kassel. Die Zeit des Abschieds ist gekommen. Aber Adele und ich dürfen sicher sein, daß wir unsere Welpen wiedersehen.


Nein, die E-Welpen haben Chiara nicht zu Boden gerissen. Sie legte sich freiwillig in das Rudel und ließ sich von diesem umtoben.

8. Oktober 2014

Gestern war der Tierarzt da, heute die IGS-Zuchtwartin. Beide zeigten sich mit Adeles E-Wurf zufrieden. Das Sextett ist jetzt geimpft und gechipt. Die E-Kobolde sind also nun amtlich registriert und unverwechselbar gekennzeichnet, zudem hoch offiziell in die vergleichsweise kleine Familie der IGS-Schapendoezen aufgenommen.  Adele habe einen "homogenen Wurf" großgezogen. Die Welpen seien "gut sozialisiert, fröhlich und menschenbezogen", schrieb die Zuchtwartin in ihren Wurfabnahmebogen. Natürlich finde ich das als Großmutter auch!

15. Oktober 2014


Eine der letzten Balgereien im Kobold-Garten: (von links) Eddie, Emil ringt Elwin nieder und macht den Tunnel platt, hinten sieht Egon-Henry zu.

Edana hat uns schon letzten Sonntag in Richtung Kiel verlassen und ist wohlbehalten bei ihrer Kobold-Halbschwester Deike angekommen. Am selben Tag reiste Egon-Henry mit seinem neuen Rudel Richtung Kassel ab und hat sich bereits in seinem neuen Zuhause eingelebt. Elwin verließ uns am Dienstag und teilt jetzt mit dem Schapendoesrüden Bruno Haus und Weingut im Rheinhessischen. Elmo startet am Samstag seine lange Reise nach Oberbayern, wo ihn ein "eigener" See nahe dem Chiemsee erwartet. Gleichzeitig fährt Eddie mit seinem neuen Rudel in das Homburger Ländchen zu dem großen Bouvier Bibob. Unerschrocken begrüßte er den "Riesen" beim ersten Besuch in unserem Garten. - Emil ist inzwischen bei meinem B-Sohn Bootsmann gelandet und hat sich in seinem neuen Rudel gut eingeführt und eingelebt. Happy End!